EXTRAs

Die ACT stellt die psychische Flexibilität des Menschen in den Vordergrund der therapeutischen Ausrichtung. Leiden wird – so die Annahme – durch starre und rigide psychische Reaktionsmöglichkeiten ausgelöst. ACT ist ein integrativer Ansatz, der systemische Therapie und kognitive Verhaltenstherapie mit Ansätzen von Achtsamkeit und Mitgefühl, von Werteorientierung und Verhaltensaktivierung verbindet.

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Vortrag mit: Siang Be
Termin:
24. September 2016
Uhrzeit:
10 – 13 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
ist zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Wertorientiert leben – beherzt handeln! Inspirationen aus der Akzeptanz und Commitment Therapie (ATC)

Die ACT stellt die psychische Flexibilität des Menschen in den Vordergrund der therapeutischen Ausrichtung. Leiden wird – so die Annahme – durch starre und rigide psychische Reaktionsmöglichkeiten ausgelöst. ACT ist ein integrativer Ansatz, der systemische Therapie und kognitive Verhaltenstherapie mit Ansätzen von Achtsamkeit und Mitgefühl, von Werteorientierung und Verhaltensaktivierung verbindet.

Siang Be stellt den Ansatz vor und beschreibt die konkreten Arbeitsschritte mit der Matrix – dem Kompass zum beherzten Leben.

Leitung:

Siang Be

Dipl.-Soziologe, ist als systemischer Therapeut, Coach, Supervisor, Organisationsberater und Trainer tätig. Er leitet das Systemische Institut für Achtsamkeit (SIA) in Berlin. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der Ausbildung von Systemischen Therapeutinnen/Therapeuten, Beraterinnen/Beratern, Supervisorinnen/Supervisoren und Coaches an Weiterbildungsinstituten in Deutschland, in der Schweiz und in Indonesien. In eigener Praxis ist er vor allem als Paar-/Sexualtherapeut, Supervisor und Coach tätig.
Siang Be ist Trainer für Beratung und Konfliktmanagement im interkulturellen Kontext.


Psychodrama kann verstanden werden als innere psychische Prozessarbeit (Mentalisieren) durch äußeres, psychodramatisches Spiel. Dabei wird Mentalisieren als ein integratives Konzept angesehen, das für alle therapeutischen und beraterischen Ansätze einen theoretischen Rahmen anbietet.

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Vortrag mit: Dr. Reinhard Krüger
Termin:
05. November 2016
Uhrzeit:
10 – 13 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
ist zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Psychodrama: äußeres Spiel und innere Prozesse – Beispiele für die Praxis von Therapie und Beratung

Psychodrama kann verstanden werden als innere psychische Prozessarbeit (Mentalisieren) durch äußeres, psychodramatisches Spiel. Dabei wird Mentalisieren als ein integratives Konzept angesehen, das für alle therapeutischen und beraterischen Ansätze einen theoretischen Rahmen anbietet.

Dieser Zusammenhang wird anhand von zwei praktischen Übungen verdeutlicht, die in der Beratungsarbeit und in der Psychotherapie im Einzelsetting unmittelbar anwendbar sind.

Bei der Technik der Szenentrennung geht es darum, bereits im Erstgespräch durch Stühlearbeit eine Trennung zwischen der therapeutischen/beraterischen Beziehung und der „Symptomszene“ erlebbar werden zu lassen.

Die Technik der Selbstsupervision ist ein psychodramatischer Dialog ohne Leiterin oder Leiter.

Leitung:

Dr. Reinhard Krüger

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in eigener Praxis. Seit 40 Jahren Lehrtherapeut und Supervisor des Moreno-Instituts Edenkoben/Überlingen, Mitbegründer der „Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie“. Fortbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Psychodrama für die Ärztekammer Niedersachsen.
Literatur:
Störungsspezische Psychodramatherapie – Theorie und Praxis.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015
Kreative Interaktion. Tiefenpsychologische Theorie und Methoden des klassischen Psychodramas. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1997


„Wir alle spielen Theater“ – unter diesem Titel wurde ein Werk des US-amerikanischen Soziologen Erving Goffman veröffentlicht. Er beschreibt darin die unbewussten Inszenierungen, die wir ganz selbstverständlich im Lauf eines Tages und eines Lebens meistern – ohne unsere Identität dabei zu verleugnen. Im Gegenteil: die Inszenierungen sind Teil unseres Selbst, sie gehören dazu und werden von anderen erwartet.

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Vortrag mit: Jutta Talley , Hilde Weeg
Termin:
18. Februar 2017
Uhrzeit:
10:00–13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer – neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover – zu erreichen über den Polizei-Parkplatz, www.schwanenburg.net
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Stimme im System oder: Wer spricht da – und wenn ja, wie viele?

„Wir alle spielen Theater“ – unter diesem Titel wurde ein Werk des US-amerikanischen Soziologen Erving Goffman veröffentlicht. Er beschreibt darin die unbewussten Inszenierungen, die wir ganz selbstverständlich im Lauf eines Tages und eines Lebens meistern – ohne unsere Identität dabei zu verleugnen. Im Gegenteil: die Inszenierungen sind Teil unseres Selbst, sie gehören dazu und werden von anderen erwartet. Sich dessen bewusst zu werden, ermöglicht neue Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten. Was dabei in der systemischen Betrachtung selten in den Fokus genommen wird, ist die Macht der Stimme, die solche Inszenierungen wesentlich mit prägt. Wie klingt unsere Stimme, wenn wir als Vater oder Mutter agieren, als Vorgesetzte oder Freund? Welche Botschaften und Beziehungssignale werden unbewusst mitgeliefert mit diesem „Social Medium No. 1″? Wer aus dem Inneren Team be-stimmt in einer Kommunikationssituation den Ton, wer hat das Sagen? Was passiert, wenn eine Rolle stimmlich anders inszeniert wird? Die Stimme gilt zwar als ähnlich einzigartig wie ein Fingerabdruck, aber ihr Potential wird unterschätzt; denn dieses faszinierende individuelle Instrument ist hoch flexibel und facettenreich. Dieses Potential zu entdecken und über Veränderungen der Stimme bewusst neue kommunikative Perspektiven zu eröffnen, das ist nicht nur für Klientinnen/Klienten bedeutsam, sondern auch für Therapeutinnen/Therapeuten, BeraterInnen/Berater und Coaches.

Ein vielstimmiger Vortrag mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis von Stimmcoaching, systemischer und Kommunikations-Beratung.

Leitung:

Jutta Talley

Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, Systemische Therapeutin (SG zertifiziert), www.jutta-talley.de

 

Hilde Weeg

Logopädin, Radiojournalistin und Systemische Kommunikationsberaterin (SG zertifiziert), www.weeg-kommunikation.de


Nach einem traumatischen Ereignis scheint alles anders geworden zu sein. Traumatisierte Menschen berichten, dass ihre Lebensentwürfe und Wertvorstellungen ungültig geworden seien. Das Trauma strukturiert die Lebenserzählung und es organisiert sich ein traumadeterminiertes System. Systemische Konzepte und Methoden ermöglichen durch ihren ressourcenorientierten, salutogenetischen Zugang und die Einbeziehung des unterstützenden Systems in die Therapie die Dekonstruktion einer Opfererzählung und die Erfindung neuer, sinnstiftender Narrative.

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Vortrag mit: Dr. Cornelia Oestereich
Termin:
21. Oktober 2017
Uhrzeit:
10:00–13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer – neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover – zu erreichen über den Polizei-Parkplatz, www.schwanenburg.net
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Die Bedeutung der Lebenserzählung in der systemischen Behandlung traumatisierter Menschen

Nach einem traumatischen Ereignis scheint alles anders geworden zu sein. Traumatisierte Menschen berichten, dass ihre Lebensentwürfe und Wertvorstellungen ungültig geworden seien. Das Trauma strukturiert die Lebenserzählung und es organisiert sich ein traumadeterminiertes System. Systemische Konzepte und Methoden ermöglichen durch ihren ressourcenorientierten, salutogenetischen Zugang und die Einbeziehung des unterstützenden Systems in die Therapie die Dekonstruktion einer Opfererzählung und die Erfindung neuer, sinnstiftender Narrative. Hiervon profitieren auch traumatisierte Geflüchtete und ihre Familien in einem kultursensiblen systemischen Traumabehandlungskonzept, das mit Dolmetscherinnen/Dolmetschern als Kulturmittlerinnen(Kulturmittlern arbeitet.

Das systemische Traumabehandlungskonzept nutzt dabei die vielfältigen Erfahrungen, welche der Traumabewältigung auch schon vor der Zeit der Psychotherapie dienten. Menschen als Traumaüberwinder haben Strategien entwickelt und Prämissen formuliert, die in Familien weitergegeben werden und der Entwicklung jeweils neuer Lebensabschnitte nach traumatischen Ereignissen dienen. In der Retrospektive können so aus traumatischen Ereignissen belastende Erfahrungen werden, die in die Lebenserzählung integriert werden können.

Leitung:

Dr. Cornelia Oestereich

Psychiaterin, Psychotherapeutin, Familientherapeutin. Chefärztin der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie der KRH Psychiatrie Wunstorf. Dort Entwicklung klinisch-psychiatrischer Behandlungskonzepte für Menschen aus anderen Kulturen, insbesondere Systemische Therapie für schwertraumatisierte Migrantinnen/Migranten unter Einbeziehung von Dolmetscherinnen/Dolmetschern. Cornelia Oestereich ist Mitbegründerin des NIS, Lehrtherapeutin (SG) und Lehrende Supervisorin (SG) am NIS. Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG) von 2005 bis 2013.