EXTRAs

Räume sind Spiegel der Seele – der Menschen, die dort leben und arbeiten. Umgekehrt wirken Orte und Räume auf die Menschen, fördern sie in ihrer Entwicklung, oder hemmen sie – schlimmstenfalls machen sie krank. Wir alle kennen ein „Gestimmtsein“ eines Raumes, das uns anregt, kreativ werden lässt, oder aber müde macht.

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Vortrag mit: Dr. Heribert Wefers
Termin:
22. Februar 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Straße 14, 30453 Hannover -zu erreichen über den Polizei-Parkplatz www.schwanenburg.net
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Räume als Teil des systemischen Feldes – über die Wirkungen von Orten und Räumen

Räume sind Spiegel der Seele – der Menschen, die dort leben und arbeiten. Umgekehrt wirken Orte und Räume auf die Menschen, fördern sie in ihrer Entwicklung, oder hemmen sie – schlimmstenfalls machen sie krank. Wir alle kennen ein „Gestimmtsein“ eines Raumes, das uns anregt, kreativ werden lässt, oder aber müde macht.

Was wir wahrnehmen ist nicht nur die Raumluft, Materialien und Farben, Proportionen und die Gestaltung der Einrichtung. Räume haben auch energetische, seelische und mentale Qualitäten und damit verbundene Wirkungen. Diese können relativ genau charakterisiert und auch verändert werden. Sie sollten in Resonanz sein mit Entwicklungs-, Findungs- und Heilungsprozessen, die wir als Individuum oder Kollektive vollziehen wollen.

Es geht darum, diese Wirkungen bewusst zu machen und Räume zu schaffen, die unser Leben und Arbeiten positiv unterstützen. In dem Vortrag mit anschließender Diskussion wird dies an Beispielen erläutert und aufgezeigt, wie man zu Aussagen kommt.

Leitung:

Dr. Heribert Wefers

Naturwissenschaftler (Physik und Biologie). Tätigkeit in der Forschung, danach Leitung eines beratenden Unternehmens im Bereich Umweltschutz. Gutachterliche Tätigkeiten. Seit 2001 Befassung mit Kommunikation und Change Management, "Umwelt + Kommunikation". Ganzheitliche Ansätze für zukunftsfähige Unternehmen, Geomantie. Aktuell freiberuflicher Berater und Autor. Er lebt in Ottersberg bei Bremen.


Der Konstruktivismus ist als Denkfigur kongruent zu hirnphysiologischen Erkenntnissen. Der Vortrag erklärt aus physiologischer Sicht, wie Informationen verarbeitet werden, wie Erkennens- und Erkenntnisprozesse im Gehirn entstehen und inwiefern dies autopoietische Prozesse darstellt.

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Vortrag mit: Dr. Wolfgang Dillo
Termin:
06. Juni 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Straße 14, 30453 Hannover -zu erreichen über den Polizei-Parkplatz www.schwanenburg.net
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Die Neurobiologie des Konstruktivismus – wie in unserem Gehirn Wirklichkeit entsteht und was wir daraus machen.

Der Konstruktivismus ist als Denkfigur kongruent zu hirnphysiologischen Erkenntnissen. Der Vortrag erklärt aus physiologischer Sicht, wie Informationen verarbeitet werden, wie Erkennens- und Erkenntnisprozesse im Gehirn entstehen und inwiefern dies autopoietische Prozesse darstellt. Das Gehirn muss Sinne und Wahrnehmungen (Bottom Up) und Erinnerungen und Erfahrungen (Top Down) abgleichen und zusammenbringen. Wenn das daraus entstehende Bild widersprüchlich wird, entscheidet das Gehirn nach dem Kriterium der Sinnhaftigkeit, selbst wenn das Ergebnis nach anderer Einschätzung falsch ist. Wir sind also nicht frei zu denken, was wir wollen. Erst die Selbstbeobachtung (Kybernetik 2. Ordnung) hilft uns hinaus: Trau dir nicht zu schnell – schalte erst dein Frontalhirn ein!

Leitung:

Dr. Wolfgang Dillo

Langjähriger Oberarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover, in eigener Praxis Einzel-, Paar-, Familientherapie. Familientherapie im Kontext psychiatrischer Erkrankungen mit Schwerpunkten Psychose, ADHS, Aspergersyndrom. Supervision, Beratung und Coaching im ambulanten und stationären Kontext, in pädagogischen, psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen, Schulentwicklungsprozesse, Team - und Organisationsberatung und -entwicklung.


Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen bei Lehrern und Schülern ist die Antwort auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Somit kann und muss unsere Schule auch in stetiger Weiterentwicklung sein. Eine der wesentlichen Gelingensbedingungen ist hier der konsequente Dialog mit den Eltern, der Schülerschaft, der Kommune sowie den zahlreichen außerschulischen Partnern. Wenn Schule sich als Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern versteht, das Gäste und Partner herzlich willkommen heißt, hat dies zur Folge, dass die Schüler erhobenen Hauptes dieses Haus verlassen können. Die schulischen Angebote des Ratsgymnasiums Minden wecken und fördern die individuelle Neugierde, Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft als Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens. Die Entdeckung der eigenen Begabungen und Interessen ist die Voraussetzung für die Orientierung und Gestaltung des Lebensweges.

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Vortrag mit: Cordula Küppers
Termin:
19. September 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Im Leben lernen – im Lernen leben (Otto Herz)

Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen bei Lehrern und Schülern ist die Antwort auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Somit kann und muss unsere Schule auch in stetiger Weiterentwicklung sein. Eine der wesentlichen Gelingensbedingungen ist hier der konsequente Dialog mit den Eltern, der Schülerschaft, der Kommune sowie den zahlreichen außerschulischen Partnern. Wenn Schule sich als Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern versteht, das Gäste und Partner herzlich willkommen heißt, hat dies zur Folge, dass die Schüler erhobenen Hauptes dieses Haus verlassen können. Die schulischen Angebote des Ratsgymnasiums Minden wecken und fördern die individuelle Neugierde, Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft als Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens. Die Entdeckung der eigenen Begabungen und Interessen ist die Voraussetzung für die Orientierung und Gestaltung des Lebensweges.

Die schulische Herausforderung in der heutigen Zeit ist es, eine stabile, belastbare Struktur zu entwickeln und umzusetzen, die in transparenten Kommunikationsprozessen alle Beteiligten ermutigt, ihre Individualität zu entdecken und in der Mitarbeit am Gestaltungsprozess zu entfalten. Ein großes Ziel! Das Schulkonzept des Ratsgymnasiums stellt sich dieser Herausforderung im Bereich der pädagogischen Architektur im Innen- und Außenbereich der Schule, in transparenter Kommunikation, in einer abgestimmten Stundentafel, klaren didaktischen Schwerpunktsetzungen und der Schaffung neuer Schulfächer und offener Strukturen.

Als Kulturgymnasium NRW setzt das Ratsgymnasium einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich der kulturellen Bildung. Ein wesentliches Leitziel ist die reflektierte kulturelle Identität der Schülerinnen und Schülern zum Ende der Schulzeit. Dies ist die Grundlage für den konstruktiven interkulturellen Dialog, der zukünftig für alle Menschen von zentraler Bedeutung sein wird.

Leitung:

Cordula Küppers

Oberstudiendirektorin, Schulleiterin, ist seit 2015 Schulleiterin des Ratsgymnasiums Minden, Kulturgymnasium NRW, gebundenes Ganztagsgymnasium, Unterricht in den Fächern Sport und Biologie, Mitglied der Steuergruppe „Kulturelle Bildung“ der Stadt Minden, Mitarbeit im kommunalen Projekt „Community Dance Minden“ in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Minden, Vorträge und Beratungen zum Themenbereich der Schulentwicklungsprozesse durch kulturelle Bildung


Burnout: „Emotionaler, geistiger und körperlicher „Erschöpfungszustand nach einem vorangegangenen Prozess hoher Arbeitsbelastung, Stress und/oder Selbstüberforderung.“ (Wörterbuch Psychologie, 2007)

Stephan Porges hat mit seiner Polyvagaltheorie eine neue Sichtweise für Stress, Trauma und die daraus resultierenden Reaktionen im Alltag der Betroffenen möglich gemacht. Indem er das vegetative Nervensystem quasi neu beschreibt, räumt er mit der bislang geltenden Theorie auf, dass es einen aktiven, leistungsorientierten Nervus Sympatikus und einen für Entspannungszustände verantwortlichen Parasympatikus (= Vagusnerv) gibt.

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Vortrag mit: Dr. med. vet. Brigitte Michaelis
Termin:
21. November 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Burn-out anders begreifen

Burnout: „Emotionaler, geistiger und körperlicher „Erschöpfungszustand nach einem vorangegangenen Prozess hoher Arbeitsbelastung, Stress und/oder Selbstüberforderung.“ (Wörterbuch Psychologie, 2007)

Stephan Porges hat mit seiner Polyvagaltheorie eine neue Sichtweise für Stress, Trauma und die daraus resultierenden Reaktionen im Alltag der Betroffenen möglich gemacht. Indem er das vegetative Nervensystem quasi neu beschreibt, räumt er mit der bislang geltenden Theorie auf, dass es einen aktiven, leistungsorientierten Nervus Sympatikus und einen für Entspannungszustände verantwortlichen Parasympatikus (= Vagusnerv) gibt.

Schon 1995 beschrieb er, sich an der anatomischen Situation orientierend, einen zweigeteilten Vagusnerven, nämlich einen ventralen (intelligenten) und einen dorsalen (primitiven) Vagusstrang. Mit der sich daraus entwickelten Polyvagaltheorie werden im Prinzip drei physiologische Grundzustände beschrieben:

  • das Social Engagement System (ventraler/intelligenter N. Vagus)
  • die Kampf- und Flucht-Reaktion (N. Sympathikus)
  • das Erschöpfungsstadium (dorsaler/primitiver N. Vagus).

Aus dieser Neubeschreibung und -Interpretation des Nervensystems ergeben sich (nicht nur für stressbesetzte Lebenssituationen) neue und andere Interpretationsmöglichkeiten für unsere menschlichen Verhaltensmuster und Reaktionen. Diese können unsere therapeutischen Möglichkeiten erweitern.

Während des Vortrages werde ich mit ihnen, neben der theoretischen Ausführung der Polyvagaltheorie, Fallbeispiele aus der Praxis diskutieren.

Übungsangebote als praktisches Handwerkzeug für den Alltag runden das Ganze ab.

Leitung:

Dr. med. vet. Brigitte Michaelis

Tierärztin, Heilpraktikerin, Systemische Therapie und Supervision, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Kinesiologin DGAK, Supervisorin der DGAK (deutsche Gesellschaft für angewandte Kinesiologie), Arbeitsschwerpunkte: prozessorientierte Kinesiologie, systemische Therapie, Supervision u. Coaching, Energy Psychology, Hypnotherapie, TRE. Hauptanliegen: Integration verschiedener Methoden – wie z.B. Seminarreihe „Balance mit System“, Lehrtätigkeit an verschiedenen Instituten – www.systembalance.de