EXTRAs

Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen bei Lehrern und Schülern ist die Antwort auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Somit kann und muss unsere Schule auch in stetiger Weiterentwicklung sein. Eine der wesentlichen Gelingensbedingungen ist hier der konsequente Dialog mit den Eltern, der Schülerschaft, der Kommune sowie den zahlreichen außerschulischen Partnern. Wenn Schule sich als Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern versteht, das Gäste und Partner herzlich willkommen heißt, hat dies zur Folge, dass die Schüler erhobenen Hauptes dieses Haus verlassen können. Die schulischen Angebote des Ratsgymnasiums Minden wecken und fördern die individuelle Neugierde, Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft als Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens. Die Entdeckung der eigenen Begabungen und Interessen ist die Voraussetzung für die Orientierung und Gestaltung des Lebensweges.

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Vortrag mit: Cordula Küppers
Termin:
19. September 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Im Leben lernen – im Lernen leben (Otto Herz)

Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen bei Lehrern und Schülern ist die Antwort auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Somit kann und muss unsere Schule auch in stetiger Weiterentwicklung sein. Eine der wesentlichen Gelingensbedingungen ist hier der konsequente Dialog mit den Eltern, der Schülerschaft, der Kommune sowie den zahlreichen außerschulischen Partnern. Wenn Schule sich als Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern versteht, das Gäste und Partner herzlich willkommen heißt, hat dies zur Folge, dass die Schüler erhobenen Hauptes dieses Haus verlassen können. Die schulischen Angebote des Ratsgymnasiums Minden wecken und fördern die individuelle Neugierde, Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft als Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens. Die Entdeckung der eigenen Begabungen und Interessen ist die Voraussetzung für die Orientierung und Gestaltung des Lebensweges.

Die schulische Herausforderung in der heutigen Zeit ist es, eine stabile, belastbare Struktur zu entwickeln und umzusetzen, die in transparenten Kommunikationsprozessen alle Beteiligten ermutigt, ihre Individualität zu entdecken und in der Mitarbeit am Gestaltungsprozess zu entfalten. Ein großes Ziel! Das Schulkonzept des Ratsgymnasiums stellt sich dieser Herausforderung im Bereich der pädagogischen Architektur im Innen- und Außenbereich der Schule, in transparenter Kommunikation, in einer abgestimmten Stundentafel, klaren didaktischen Schwerpunktsetzungen und der Schaffung neuer Schulfächer und offener Strukturen.

Als Kulturgymnasium NRW setzt das Ratsgymnasium einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich der kulturellen Bildung. Ein wesentliches Leitziel ist die reflektierte kulturelle Identität der Schülerinnen und Schülern zum Ende der Schulzeit. Dies ist die Grundlage für den konstruktiven interkulturellen Dialog, der zukünftig für alle Menschen von zentraler Bedeutung sein wird.

Leitung:

Cordula Küppers

Oberstudiendirektorin, Schulleiterin, ist seit 2015 Schulleiterin des Ratsgymnasiums Minden, Kulturgymnasium NRW, gebundenes Ganztagsgymnasium, Unterricht in den Fächern Sport und Biologie, Mitglied der Steuergruppe „Kulturelle Bildung“ der Stadt Minden, Mitarbeit im kommunalen Projekt „Community Dance Minden“ in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Minden, Vorträge und Beratungen zum Themenbereich der Schulentwicklungsprozesse durch kulturelle Bildung


Burnout: „Emotionaler, geistiger und körperlicher „Erschöpfungszustand nach einem vorangegangenen Prozess hoher Arbeitsbelastung, Stress und/oder Selbstüberforderung.“ (Wörterbuch Psychologie, 2007)

Stephan Porges hat mit seiner Polyvagaltheorie eine neue Sichtweise für Stress, Trauma und die daraus resultierenden Reaktionen im Alltag der Betroffenen möglich gemacht. Indem er das vegetative Nervensystem quasi neu beschreibt, räumt er mit der bislang geltenden Theorie auf, dass es einen aktiven, leistungsorientierten Nervus Sympatikus und einen für Entspannungszustände verantwortlichen Parasympatikus (= Vagusnerv) gibt.

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Vortrag mit: Dr. med. vet. Brigitte Michaelis
Termin:
21. November 2020
Uhrzeit:
10:00 – 13:00 Uhr
Ort:
Schwanenburg Limmer, neben dem REWE-Markt, Wunstorfer Str. 14, 30453 Hannover, zu erreichen über den Polizei-Parkplatz
Gebühr:
€ 15,-
Anmeldung:
Anmeldungen sind zu dieser Veranstaltung nicht erforderlich. Bitte beachten Sie jedoch vor den !EXTRA!-Veranstaltungen mögliche Hinweise auf unserer Internetseite oder im Newsletter.
Burn-out anders begreifen

Burnout: „Emotionaler, geistiger und körperlicher „Erschöpfungszustand nach einem vorangegangenen Prozess hoher Arbeitsbelastung, Stress und/oder Selbstüberforderung.“ (Wörterbuch Psychologie, 2007)

Stephan Porges hat mit seiner Polyvagaltheorie eine neue Sichtweise für Stress, Trauma und die daraus resultierenden Reaktionen im Alltag der Betroffenen möglich gemacht. Indem er das vegetative Nervensystem quasi neu beschreibt, räumt er mit der bislang geltenden Theorie auf, dass es einen aktiven, leistungsorientierten Nervus Sympatikus und einen für Entspannungszustände verantwortlichen Parasympatikus (= Vagusnerv) gibt.

Schon 1995 beschrieb er, sich an der anatomischen Situation orientierend, einen zweigeteilten Vagusnerven, nämlich einen ventralen (intelligenten) und einen dorsalen (primitiven) Vagusstrang. Mit der sich daraus entwickelten Polyvagaltheorie werden im Prinzip drei physiologische Grundzustände beschrieben:

  • das Social Engagement System (ventraler/intelligenter N. Vagus)
  • die Kampf- und Flucht-Reaktion (N. Sympathikus)
  • das Erschöpfungsstadium (dorsaler/primitiver N. Vagus).

Aus dieser Neubeschreibung und -Interpretation des Nervensystems ergeben sich (nicht nur für stressbesetzte Lebenssituationen) neue und andere Interpretationsmöglichkeiten für unsere menschlichen Verhaltensmuster und Reaktionen. Diese können unsere therapeutischen Möglichkeiten erweitern.

Während des Vortrages werde ich mit ihnen, neben der theoretischen Ausführung der Polyvagaltheorie, Fallbeispiele aus der Praxis diskutieren.

Übungsangebote als praktisches Handwerkzeug für den Alltag runden das Ganze ab.

Leitung:

Dr. med. vet. Brigitte Michaelis

Tierärztin, Heilpraktikerin, Systemische Therapie und Supervision, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Kinesiologin DGAK, Supervisorin der DGAK (deutsche Gesellschaft für angewandte Kinesiologie), Arbeitsschwerpunkte: prozessorientierte Kinesiologie, systemische Therapie, Supervision u. Coaching, Energy Psychology, Hypnotherapie, TRE. Hauptanliegen: Integration verschiedener Methoden – wie z.B. Seminarreihe „Balance mit System“, Lehrtätigkeit an verschiedenen Instituten – www.systembalance.de